Häufig gestellte Fragen

FAQ

Welchen Milchpreis bekommen die Landwirte der Molkerei Berchtesgadener Land?

Einen fairen. Die Molkerei Berchtesgadener Land zahlt ihren Landwirten im Durchschnitt der letzten 10 Jahre den höchsten Milchpreis in Deutschland. Hier finden Sie unsere fairen aktuellen Milchpreise für unsere Landwirte: Fairer Milchpreis der Molkerei Berchtesgadener Land.

Bietet die Molkerei Berchtesgadener Land Milch von Kühen mit Hörnern an?

Ja. 

Alle unsere Demeter-Produkte – zu finden in unserer blauen Bio-Linie – stammen von Kühen mit Hörnern. Denn Demeter Kühe müssen Hörner tragen, das ist eine der Richtlinien des ältesten anerkannten ökologischen Anbauverbands in Deutschland. Berchtesgadener Land war die erste Bio-Molkerei in Bayern und verarbeitet Demeter Milch schon seit über 45 Jahren. Wer Milch von Kühen mit Hörner möchte, greift also zu unserer Berchtesgadener Land Demeter Bio-Flaschenmilch.   Sie ist im Naturkosthandel und im gut sortierten Lebensmittelhandel wie z.B. bei Edeka oder Rewe erhältlich. Daneben gibt es noch Schlagrahm, Sauerrahm, Crème fraîche und fettarmen Kefir im Demeter Sortiment von Berchtesgadener Land.  von Berchtesgadener Land.

Gut zu wissen: Auch viele Naturland-Kühe und Kühe auf Bergbauern-Höfen sind noch behornt, jedoch ist hier je nach Haltungsform auch eine hornlose Kuh zugelassen, zum Beispiel damit sich die Kühe in den heute üblichen Laufställen verletzungsfrei bewegen können.

Ist die Kuh ein Klimakiller?

Nein – vorausgesetzt sie wird unter den richtigen Bedingungen gehalten! 

So wird in der Bergregion deutlich klimaschonender Milch erzeugt als in anderen Teilen Deutschlands. Die Landwirte fördern durch Weidehaltung und durch die Ausbringung von natürlichem Dünger, dass Humus aktiv aufgebaut und damit CO2 gebunden wird.

Ackerbau, wie in anderen Regionen, ist entlang des Alpennordkamms nur eingeschränkt möglich. Hier können die landwirtschaftlich genutzten Flächen nur mit Grünland bewirtschaftet werden. Die Nutzung der Wiesen erfolgt mit der Haltung von Wiederkäuern – wie z.B. den Kühen. 
Das ist gut für die Kuh und fürs Klima und wird seit 2017 von Berchtesgadener Land mit einer Weideprämie belohnt: Die Kuh holt sich selbst ihr Gras von der Weide – das spart Energie für Ernte und Transport zum Stall. Und der Dünger fällt auch schon vor Ort an! Die Kuhfladen halten das Ökosystem Grünland intakt. Durch das Pflanzenwachstum werden wieder CO2, Phosphor und Stickstoff gebunden.

Dürfen Kühe auf die Weide?

Die Landwirte der Molkereigenossenschaft Berchtesgadener Land bewirtschaften ihr bäuerlichen Familienhöfe mit durchschnittlich 27 Kühen in der Bergregion zwischen Watzmann und Zugspitze. Dort wird von jeher traditionell gewirtschaftet. Seit 2017 fördert Berchtesgadener Land Bewegung der Tiere auf der Weide, im Laufstall und im Laufhof außerdem mit Prämien, sodass immer mehr unserer Landwirte ihre Kühe wieder auf die Weide treiben. So treiben inzwischen wieder über 1000 Landwirte der Molkerei Berchtesgadener Land ihre Kühe auf die Weide.

Gut zu wissen: Mit der Weidewirtschaft wird auch die Bewirtschaftung der Almregionen möglich. Almen und Bergwiesen sind eine der artenreichsten Biotope in der alpinen Region. Ohne Bewirtschaftung würden sie verbuschen, die Artenvielfalt würde sinken und unsere landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft in den Bergen würde Büschen und später Bäumen weichen.

Wie werden die Kühe gefüttert, die für Berchtesgadener Land die Milch liefern? 

Das Grundfutter der Kühe in der Berg- und Alpenregion besteht aus Gras – auf der Weide, eingegrast im Stall, getrocknet als Heu oder als Silage haltbar gemacht. 

Zur nährstoffgerechten Versorgung der Kühe werden zusätzlich Kraftfutter und Mineralsalze gefüttert. Diese sind garantiert gentechnikfrei und stammen zu 100% aus Europa. 

Gut zu wissen: Silage ist milchsauer-vergorenes Futter - vergleichbar mit Sauerkraut in der menschlichen Ernährung. Die Silagebereitung ist eine Konservierung von Grundfutter in der Milchwirtschaft. Käsereibetriebe - insbesondere Emmentaler Betriebe - werben seit Jahren mit silagefreier Fütterung. Hintergrund hierfür ist, dass bei Fütterung von Silage die Lochung im Käse negativ beeinflusst werden kann. Wir stellen Milch und Milchprodukte, jedoch keinen Käse her. Daher dürfen unsere Landwirte auch Silage in der Fütterung einsetzen.

Was passiert mit den Kälbern nach der Geburt?

Die weiblichen Kälber werden auf dem Milchviehbetrieb großgezogen, die männlichen Kälber meist in einen Mastbetrieb verkauft. 

In unserem Milcheinzugsgebiet zwischen Watzmann und Zugspitze halten die Landwirte zum überwiegenden Teil die Rasse Fleckvieh (braun-weiß-gescheckte Tiere), eine typische Zweinutztierrasse für Milch und Fleisch.

Die weiblichen Kälbchen sind die Milchkühe von „Morgen“ und werden daher auf dem Hof großgezogen, bis sie schließlich als Jungkuh im Alter von 2,5 bis 3 Jahren selbst ein Kälbchen zur Welt bringen und damit auch Milch geben. Werden auf einem Hof zu viele weibliche Kälbchen geboren, so werden sie die ersten 1 bis 2 Monate großgezogen und dann auf dem regionalen Kälbermarkt – so zum Beispiel in Traunstein, Miesbach oder Weilheim - anderen Milchbauern zum Kauf angeboten. Die Kälbchen wechseln also den Bauernhof und werden dann dort großgezogen, um später Milch zu geben.

Die männlichen Kälber werden entweder im eigenen Betrieb zur Mast aufgestellt oder über den Kälbermarkt an einen Bauernhof verkauft, der die Kälber großzieht. Sie liefern später hochwertiges Rindfleisch.

Was bedeutet A1 bzw. A2-Milch

In Kuhmilch sind A1 und A2 die beiden häufigsten Varianten des Eiweißes Beta-Casein. Reine A2 Milch enthält dabei ausschließlich A2 Beta-Casein, herkömmliche Trinkmilch ist dagegen meist ein Gemisch aus A1 und A2 Beta-Casein, enthält also beide Varianten. Geschmacklich unterscheidet sich die beiden Milchsorten nicht. Ob A2 Milch gesundheitliche Vorteile gegenüber A1 Milch besitzt, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht eindeutig beantworten. Dazu laufen aber aktuell wissenschaftliche Studien. 

Sind alle von Berchtesgadener Land angebotenen Milchprodukte erhitzt?

Ja.

Die Molkerei Berchtesgadener Land vertreibt keine Rohmilch oder Erzeugnisse daraus. Unsere Milch und Milchprodukte können daher auch in der Schwangerschaft und Stillzeit genossen werden. Die gesamte Rohmilch, die in unserer Molkerei verarbeitet wird, wird mindestens pasteurisiert (72 °C – 74 °C / 15 Sek. – 30 Sek.). Durch die Pasteurisation ist sichergestellt, dass alle eventuell in der Rohmilch enthaltenen krankmachenden Keime abgetötet werden. Diese Kurzzeiterhitzung ist das schonendste vom Gesetzgeber zugelassene Erhitzungsverfahren.

Was ist der Unterschied zwischen den grünen und blauen Milchprodukten der Molkerei Berchtesgadener Land?

Grün = unser Premiumsortiment mit Bergbauernmilch von konventionell wirtschaftenden, bäuerlichen Familienbetrieben in der Alpenregion.

Blau = unsere Bio-Spezialitäten mit Milch von Bio-Höfen (Demeter oder Naturland) aus der Alpenregion.

Wir verarbeiten in unserer Molkerei Milch von Höfen der Berg- und Alpenregion sowie Bio-Milch von Demeter- und Naturlandhöfen aus der Region. Diese Milchsorten werden bei den Genossenschaftsmitgliedern, also unseren Landwirten, getrennt erfasst und in unserer Molkerei separat verarbeitet.

Für beide gilt natürlich unsere Herkunftsgarantie. 

Wird in der Molkerei Berchtesgadener Land tierisches oder mikrobielles Lab verwendet?

Wir verwenden ausschließlich mikrobielles Lab (garantiert gentechnikfrei). Daher können auch Vegetarier unsere Quarkspezialitäten bedenkenlos genießen.

 Enthalten die Sauermilchprodukte der Molkerei Berchtesgadener Land noch lebende Kulturen?

Ja.

Nach der Säuerung werden unsere Sauermilcherzeugnisse keiner weiteren Wärmebehandlung unterzogen. Alle unsere Sauermilchprodukte weisen daher lebende Milchsäurebakterien auf.

Warum und in welchen Schlagrahm-Produkten der Molkerei Berchtesgadener Land wird die Zutat Carrageen verwendet?

Unsere grünen Rahm-Produkte sowie unsere Gastroprodukte enthalten Carrageen. Unsere blauen Bio-Schlagrahmprodukte sind ohne Carrageen.

Carrageen ist ein natürliches Gemisch verschiedener Mehrfachzucker, das aus Rotalgen gewonnen wird. Gemäß dem europäischen Lebensmittelrecht ist Carrageen der einzig zugelassene Stabilisator für Schlagrahm. Die Zutat Carrageen wird verwendet, um das Aufrahmen zu verhindern. Eine starke Aufrahmung verschlechtert die Schlageigenschaft. Unsere Bio-Schlagrahmprodukte ohne Carrageen rahmen entsprechend auf. Das wird von den Kunden als natürliches Qualitätsmerkmal gesehen. 

Entsprechend der EG-Bio-Verordnung ist Carrageen außerdem für Bio-Produkte und laut der Diätverordnung auch für die Herstellung von Baby- und Kinder-Nahrung zugelassen. 

Was heißt „wärmebehandelt“ bei der Schlagsahne?

„Wärmebehandelt“ beim Rahm bedeutet, dass er zweimal erhitzt worden ist.

Im Herstellprozess wird Rahm direkt nach der Trennung der Rohmilch in Rahm und Magermilch pasteurisiert, also auf 72 bis 74 °C erhitzt. Vor der weiteren Verarbeitung wird er dann nochmals auf über 50 °C erhitzt, um die nötige Haltbarkeit zu gewährleisten. 

Gut zu wissen: Wird Rahm einer zweiten Erhitzung über 50 °C unterzogen, so ist dieser laut Lebensmittelkennzeichnungsverordnung als „wärmebehandelt“ zu kennzeichnen. Diese Wärmebehandlung ist auch für die Herstellung von Bio-Rahm (Naturland, Demeter) zugelassen.

Enthalten die Naturprodukte zugesetzten Zucker (= Haushaltszucker)?

Nein.

Unsere Natur-Milchprodukte sind ohne Zusatz von Zucker (im Sinne von weißem Haushaltszucker) hergestellt und enthalten nur die in der Milch natürlich vorkommende Laktose (Milchzucker). Der Gehalt an Kohlenhydraten in Lebensmitteln umfasst Stärke sowie Einfach- und Zweifachzucker. In unseren Natur-Milchprodukten (Milch, Buttermilch, Joghurt Natur, Speisequark, Rahm, etc.) besteht der Kohlenhydratgehalt immer nur aus dem natürlichen Kohlenhydrat der Milch, dem Milchzucker (=Laktose). 

Gut zu wissen: Wird Zucker einem Produkt zugesetzt, so muss dies in der Zutatenliste auf der Verpackung gekennzeichnet werden.

Wie viel Jod ist in den Milchprodukten der Molkerei Berchtesgadener Land enthalten?

Konsummilch enthält 2,7 µg Jod / 100 g. (Quelle: Nährwerttabelle aus Souci 2016; eigene Untersuchungsergebnisse liegen nicht vor)
Die Werte sind für Vollmilch und fettarme Milch fast identisch, da sich die Mineralstoffe in der wässrigen Lösung der Milch befinden. In der Molkerei wird keinem der Produkte zusätzlich Jod zugegeben.

Gut zu wissen: Milch und Milchprodukte stellen nach Prof. Jahreis von der Universität in Leipzig mit 37 % die Hauptquelle der Jodzufuhr dar. Bei Kindern liegt der Anteil an Jod, der über Milchprodukte aufgenommen wird, sogar bei 42 % (Johner, 2013). 

Wird zur Herstellung von Joghurt bei Berchtesgadener Land Milchpulver eingesetzt?

Nein.

Bei der Herstellung unserer Sauermilchspezialitäten wie z.B. der Joghurtprodukte wird kein Milchpulver zugegeben. Die gute cremige Konsistenz unserer Sauermilchspezialitäten erreichen wir durch die Auswahl der eingesetzten Milchsäurekulturen sowie den Eiweißgehalt der Produkte mittels Konzentration.

Enthalten die Produkte der Molkerei Berchtesgadener Land Gelatine?

Nein, keines unserer Produkte enthält Gelatine.

Gut zu wissen: Wird Gelatine als Zutat bei der Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt, so muss dies in der Zutatenliste gekennzeichnet werden.

Bietet die Molkerei Berchtesgadener Land „nicht homogenisierte“ Milch an?

Ja.

Die traditionell hergestellten Bio-Milchsorten werden nicht homogenisiert. Das ist zum einen unsere Demeter Bio-Alpenmilch in der Mehrwegflasche und unsere Naturland Fair Frische Bio-Alpenmilch in der Kartonverpackung. Die Produkte werden jeweils als Vollmilch und fettarme Milch angeboten und sollten vor dem Öffnen gut geschüttelt werden.

Länger haltbare Milch und H-Milch müssen aufgrund der längeren Haltbarkeit homogenisiert werden, um das Aufrahmen des Milchfetts bei diesen Milchsorten zu verhindern.

Welcher Joghurt enthält den Lactobacillus bulgaricus?

Unser Joghurt Natur, stichfest im 150 g-Becher.

Er enthält neben Lactobacillus Acidophilus und Bifidus auch Lb. Bulgaricus-Kulturen und ist dementsprechend kräftiger in Geschmack und Säuerung.

Woher kommen die in Berchtesgadener Land Fruchtprodukten enthaltenen Früchte?

Die Fruchtzubereitungen für unsere fruchtigen Milchspezialitäten erhalten wir von renommierten Lieferanten, extra für uns hergestellt und von uns ausgewählt. Dabei kommen die Früchte für die Herstellung der Zubereitungen aus europäischen Anbaugebieten, sofern deren klimatische Verhältnisse einen Anbau zulassen.

Außerdem ist China als Ursprungsland komplett ausgeschlossen.

Im Bio-Sortiment werden Bananen, Mangos und Kakaobohnen in Bio&Fair-Qualität eingesetzt.

Handelt es sich bei der Buttermilch um eine „reine“ Buttermilch?

Nein, es handelt sich um frische Buttermilch.

Reine Buttermilch besteht zu 100 % aus Buttermilch. „Frischer Buttermilch“ darf etwas Magermilch (10 bis 15 %) zugegeben werden. Dies tun wir, damit wir den für unsere Buttermilch typisch mildharmonischen Geschmack erhalten.

Warum ist die Milch weiß?

Wegen des natürlich in der Milch vorkommenden Stoffes Lecithin.

Lecithin umhüllt das Milchfett und bildet kleine Kügelchen, die sich im wässrigen Milchserum verteilen. Farblich ergibt sich dadurch eine gelblich-weiße Flüssigkeit. Licht, das auf die Flüssigkeit trifft, erscheint für das menschliche Auge weiß. Denn die Lichtstrahlen können wegen der Stoffe, die in der Milch schwimmen, vor allem wegen der Fettkügelchen, die Flüssigkeit nicht direkt durchdringen. Sie werden unzählige Male reflektiert und verstreut. Und weil Licht das ganze Regenbogenfarben-Spektrum enthält, mischen sich diese Farben in der Flüssigkeit und heraus kommt fürs menschliche Auge sichtbar die Farbe Weiß.

Warum lässt sich die Flaschenmilch nicht so gut aufschäumen?

Weil die Milch in der Flasche entweder gar nicht (Bio) oder nur leicht homogenisiert ist.

Wird Milch homogenisiert, ist das Milchfett besonders fein und gleichmäßig in der Milch verteilt. Das wirkt sich positiv auf den Milchschaum aus. Dementsprechend schäumen länger haltbare Frischmilch bzw. die haltbare Milch besonders gut

Gut zu wissen: Milchschaum ist umso feinporiger und stabiler, je niedriger der Fettgehalt der verwendeten Milch ist.

Warum rahmt die Demeter-Flaschenmilch so stark auf?

Entsprechend der Demeter-Verarbeitungs-Richtlinien wird die Demeter-Milch nicht homogenisiert. Daher rahmt sie ganz natürlich schnell auf.

Wie lange sind Milchprodukte nach dem Öffnen haltbar?

Milch und Milchprodukte sind sehr empfindliche Lebensmittel und müssen nach dem Öffnen immer gekühlt bis 6 bis 8 °C aufbewahrt werden. Das gilt übrigens auch für haltbare Produkte wie H-Milch! Nach dem Öffnen sollten sie innerhalb 2-3 Tagen aufgebraucht werden.

Wird Milch bei Gewitter schneller sauer?

Jein.

Die Aussage geht auf eine alte Bauernregel zurück. Und hierin liegt auch schon ein Teil der Antwort auf diese Frage.

Denn in der Zeit als sich diese Regel zumeist als wahr erwies, gab es noch keine Kühlschränke. Gewitter entstehen meist an Sommertagen und gehen mit schwül heißen Temperaturen einher. Bei steigenden Temperaturen erhöht sich auch die Aktivität der Milchsäurebakterien in der Milch, welche Milchzucker in Milchsäure umwandeln und damit auch den Geschmack und die Eigenschaften der Milch beeinflussen. Doch wie ist es heute? Die einen vertreten die Meinung, wenn Milch bei Gewitter schneller „umkippt“, also verdirbt, sei das bloßer Zufall.

Eine andere Theorie besagt, dass bei Gewitter elektromagnetische Wellen – sogenannte Sferics – ausgesandt werden, die bis zu 500 km weit wirken können. Diese kurzen Impulse werden z.B. auch von wetterfühligen Menschen wahrgenommen. Wissenschaftler vermuten außerdem, dass Milch dann schneller verdirbt oder etwa, dass das Steifschlagen von Sahne bei Gewitter nicht so recht gelingen will. Bewiesen sind diese Theorien bislang aber noch nicht.

Warum gibt es Joghurt, Quark etc. nicht in Gläsern?

Weil wir bei unserer Bewertung der Verpackungsalternativen für Glas keinen gesamtökologischen Umweltvorteil sehen.

Glas ist für Getränke traditionell eine bekannte und sichere Verpackung. Bereits seit 1990 bietet Berchtesgadener Land Frischmilch in der 1 Liter Mehrwegflasche an. Der dabei eingesetzte „Twist-off-Deckel“ ist verantwortlich für das Knacken beim Öffnen und bietet so höchste Lebensmittelsicherheit. Dieser Deckel besteht jedoch aus Lack, PVC und Metall und wird wie das Flaschenetikett nicht wiederverwendet.

Wir haben das Mehrwegglas mit unserem Zweikomponentenbecher verglichen:

Der Schraubdeckel des 500 g Mehrwegglases wiegt 8,6 g; der Gewichtsanteil an Kunststoff und Aludeckel beim 500 g Zweikomponentenbecher dagegen wiegt nur 6,05 g.

Beim 250g Mehrwegglas wiegt der Deckel 7,7 g, der Gewichtsanteil an Kunststoff + Aludeckel beim 250 g Zweikomponentenbecher wiegt 7,8 g. also gerade mal 0,1 g mehr.

Der zusätzliche Verbrauch an Energie, Reinigungsmittel und Wasser bei Anlieferung und Rücktransport sowie für die Reinigung muss bei einer gesamtökologischen Betrachtung von Mehrweggläsern gegenüber Bechern berücksichtigt werden.

Wir sind daher überzeugt: 500 g oder 250 g Mehrweggläser mit dem für die Produktsicherheit heute üblichen Deckel für Vakuum und Originalitätsverschluss sind keine ökologische Alternative zu den von uns eingesetzten Bechern!

Wie entsorgt man die Tetra Paks richtig?

Getränkekartons gehören, wie alle anderen Verpackungen, in den gelben Sack. Richtig entsorgt können daraus durch Recycling wertvolle Rohstoffe wiedergewonnen werden. Mehr Infos auch hier.

Verpackungen mit biobasiertem Kunststoff sind funktionell identisch mit herkömmlichem Kunststoff und werden daher auf die gleiche Weise recycelt. Die hohen Sortierquoten ermöglichen heute schon eine Recyclingquote für Getränkekartons von 77,6 %.

Wie schädlich ist der Alu-Deckel auf den Sauermilchprodukten?

Der Aluminium-Deckel unserer Verpackungen ist gesundheitlich unbedenklich.

Zum Versiegeln unserer Becher werden Aluminium-Platinen eingesetzt. Dabei sind alle von uns verwendeten Platinen mit einer Schutzschicht ausgestattet, sodass ein Kontakt von Aluminium und Produkt ausgeschlossen wird.

Wo kann man die Berchtesgadener Land Produkte in meiner Gegend einkaufen?

Die Online-Händlersuche informiert über Einkaufsstätten. Dazu muss nur der Ort oder die PLZ eingegeben werden.

Bietet die Molkerei Berchtesgadener Land Betriebsbesichtigungen an?

Ja.

Wir freuen uns immer über interessierte Besucher in unserer Molkerei. Landwirtschaft und Konsument einander wieder näher zubringen haben wir uns ebenso auf die Fahnen geschrieben, wie größtmögliche Transparenz bei der Produktion. Eine Führung durch unsere Molkerei ist werktags (Mo. bis Fr.) ab einer Gruppengröße von ca. 25 Personen möglich. Genauere Informationen erteilt Ihnen Hr. Pichler gerne persönlich:

Tel.: +49 8651 7004-1654

Mo bis Fr 8:00 - 12:00 Uhr, Mo bis Do 13:00 - 17:00 Uhr