Häufig gestellte Fragen

FAQ

Welchen Milchpreis bekommen die Landwirte der Molkerei Berchtesgadener Land?

Hier finden Sie unsere fairen aktuellen Milchpreise für unsere Landwirte: Fairer Milchpreis der Molkerei Berchtesgadener Land.

Bietet die Molkerei Berchtesgadener Land Milch von Kühen mit Hörnern an?

Demeter Kühe tragen stolz ihre Hörner. Demeter, der älteste anerkannt ökologische Anbauverband in Deutschland, setzt auf horntragende Kühe. Berchtesgadener Land ist die erste Bio-Molkerei in Bayern und verarbeitet Demeter Milch schon seit über 40 Jahren. Verbraucher, die gezielt Milch von Kühen mit Hörnern verzehren wollen, können daher auf die Demeter Flaschenmilch von Berchtesgadener Land zurückgreifen. Sie ist im Naturkosthandel und im gut sortierten Lebensmittelhandel wie z.B. bei Edeka oder Rewe erhältlich. Daneben gibt es noch Schlagrahm, Sauerrahm, Crème fraîche und fettarmen Kefir im Demeter Sortiment von Berchtesgadener Land.

Auch viele Naturland-Kühe und Kühe auf Bergbauern-Höfen sind noch behornt, jedoch ist hier je nach Haltungsform auch eine hornlose Kuh zugelassen, zum Beispiel damit sich die Kühe in den heute üblichen Laufställen verletzungsfrei bewegen können.

Sind alle von Berchtesgadener Land angebotenen Milchprodukte erhitzt?

Die Molkerei Berchtesgadener Land vertreibt keine Rohmilch oder Erzeugnisse daraus.

Die gesamte Rohmilch, die in unserer Molkerei verarbeitet wird, wird mindestens pasteurisiert (72 °C – 74 °C / 15 Sek. – 30 Sek.). Durch die Pasteurisation ist sichergestellt, dass alle eventuell in der Rohmilch enthaltenen krankmachenden Keime abgetötet werden. Diese Kurzzeiterhitzung ist das schonendste vom Gesetzgeber zugelassene Erhitzungsverfahren.

Milch und Milchprodukte von Berchtesgadener Land sind daher auch zum Verzehr in der Schwangerschaft und Stillzeit zu empfehlen.

Was ist der Unterschied zwischen den grünen und blauen Milchprodukten der Molkerei Berchtesgadener Land?

Wir verarbeiten in unserer Molkerei Milch von Höfen der Berg- und Alpenregion sowie Bio-Milch von Demeter- und Naturlandhöfen aus der Region. Diese Milchsorten werden bei den Genossenschaftsmitgliedern, also unseren Landwirten, getrennt erfasst und in unserer Molkerei separat verarbeitet. Unser vielfältiges Produktangebot finden Sie hier: Unsere Produkte ansehen

Die Produkte der grünen Range sind wertvolle Milchprodukte mit echter Herkunftsgarantie aus der Bergregion. Die Bauern wirtschaften konventionell, jedoch aufgrund der Hanglage, der geographischen Lage und der in der Bergregion üblichen kleinen Flächen noch mit viel Handarbeit extensiv.

Die Erfassung unserer Bio-Alpenmilch erfolgt nach den Vorgaben der EG-Bio-Verordnung sowie den Richtlinien der Bio-Anbauverbände Demeter und Naturland. Unsere Bio-Bauern werden regelmäßig auf die Einhaltung der Richtlinien geprüft. Auch für uns als Verarbeiter gelten spezifische Vorgaben, deren Einhaltung ebenfalls von akkreditierter Stelle, nämlich Ökop in Straubing, geprüft wird. Die entsprechende Kontroll-Nr. finden Sie auf jedem Bio-Produkt, das in der Molkerei Berchtesgadener Land hergestellt wird. Darüber hinaus stehen wir in engem Kontakt mit den Erzeugerberatern von Naturland und Demeter. Wenn Sie sich genauer für die Naturland- und Demeter-Erzeuger- bzw. Verarbeitungs-Richtlinien interessieren, finden Sie diese im Internet unter www.naturland.de bzw. www.demeter.de

Wird in der Molkerei Berchtesgadener Land tierisches oder mikrobielles Lab verwendet?

In unserer Molkerei stellen wir alle Quark- bzw. Topfenartikel ausschließlich mit mikrobiellem, garantiert gentechnikfreiem Lab her. Daher können auch Vegetarier unsere Quarkspezialitäten bedenkenlos genießen.

Enthalten die Sauermilchprodukte der Molkerei Berchtesgadener Land noch lebende Kulturen?

Nach der Säuerung werden unsere Sauermilcherzeugnisse keiner weiteren Wärmebehandlung unterzogen. Alle unsere Sauermilchprodukte weisen daher lebende Milchsäurebakterien auf.

Warum und in welchen Schlagrahm-Produkten der Molkerei Berchtesgadener Land wird die Zutat Carrageen verwendet?

Gemäß dem europäischen Lebensmittelrecht ist Carrageen der einzig zugelassene Stabilisator für Schlagrahm. Im Rahmen der EG-Bio-Verordnung ist Carrageen selbst für Bio-Produkte zugelassen. Hintergrund hierfür ist sicher, dass Carrageen ein natürliches Gemisch verschiedener Mehrfachzucker ist, das aus Rotalgen gewonnen wird. Es dient in der Lebensmittelverarbeitung der Stabilisierung, verhindert Fettabscheidung und ist sogar für die Herstellung von Baby- und Kinder-Nahrung zugelassen.

Wir sind für die außergewöhnlich gute Qualität unseres Schlagrahms bekannt. Viele Kunden unserer konventionellen Produkte empfinden eine Aufrahmung als optisch störend; zudem verschlechtert eine starke Aufrahmung die Schlageigenschaften des Produktes. Die Zutat Carrageen verhindert das Aufrahmen und wird seither als gekennzeichnete Zutat in unserem konventionellen Schlagrahm in der grünen Produktrange sowie für Großverbraucher in den Gastro-Produkten zugegeben.

Alle Bio-Schlagrahmprodukte sind frei von jeglichen Zusätzen. Sie rahmen daher deutlich auf. Bio-Kunden akzeptieren dies und sehen die Aufrahmung als Zeichen von Natürlichkeit.

Enthalten die Naturprodukte zugesetzten Zucker (= Haushaltszucker)?

Nein.

Der Gehalt an Kohlenhydraten in Lebensmitteln umfasst Stärke sowie Einfach- und Zweifachzucker. In unseren Natur-Milchprodukten (=> Milch, Buttermilch, Joghurt Natur, Speisequark, Rahm, etc.) besteht der Kohlenhydratgehalt immer nur aus dem natürlichen Kohlenhydrat der Milch, dem Milchzucker (Laktose). Unsere Natur-Milchprodukte sind ohne Zusatz von Zucker (im Sinne von weißem Haushaltszucker) hergestellt und enthalten nur die in der Milch natürlich vorkommende Laktose (Milchzucker).

Tipp: Wird Zucker einem Produkt zugesetzt, so muss dies in der Zutatenliste auf der Verpackung gekennzeichnet werden.

Was heißt „wärmebehandelt“ bei der Schlagsahne?

Früher wurde in unserer Molkerei ausschließlich tagesfrischer Rahm verarbeitet. Inzwischen wird aufgrund unserer Produktionsabläufe regelmäßig Rahm über ein bis zwei Tage gesammelt. Dazu wird der Rahm direkt nach der Trennung der Rohmilch in Rahm und Magermilch pasteurisiert. Vor der Verarbeitung muss er dann nochmals auf über 50 °C erhitzt werden, um die nötige Haltbarkeit zu gewährleisten. Wird der Rahm einer zweiten Erhitzung über 50 °C unterzogen, so ist dieser laut Lebensmittelkennzeichnungsverordnung als „wärmebehandelt“ zu kennzeichnen. Die Wärmebehandlung ist auch von Demeter zugelassen.

An der hohen Qualität unseres Schlagrahms ändert sich eindeutig nichts. So bezeichnet Stiftung Warentest eine von uns hergestellte Sahne als „Königin der Schlagsahne“.

Wie viel Jod ist in den Milchprodukten der Molkerei Berchtesgadener Land enthalten?

Milch und Milchprodukte stellen nach Prof. Jahreis von der Universität in Leipzig mit 37 % die Hauptquelle der Jodzufuhr dar. Bei Kindern liegt der Anteil an Jod, der über Milchprodukte aufgenommen wird, sogar bei 42 % (Johner, 2013). Über die letzten Jahre hat sich mit der bedarfsgerechten Versorgung der Kühe auch der Jodgehalt der Kuhmilch erhöht. Die Angaben sind jedoch sehr unterschiedlich.
Wir führen bisher bei unserer Milch und unseren Milchprodukten keine eigenen Joduntersuchungen durch.

  • Im aktuellen Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) Version 3.02 wird für vollfette, teilentrahmte und entrahmte Kuhmilch ein Iodidgehalt von 11,7 µg / 100 g ausgewiesen. Quelle: Hampel, R., et al. (2009) "Beverage iodine levels in Germany." European Food Research and Technology 229(4): 705-708)
  • Jodgehalt bei Konsummilch: 2,7 µg / 100 g. Quelle: Nährwerttabelle aus Souci 2016
  • Biomilch enthält signifikant niedrigere Jodgehalte als konv. Milch aufgrund Fütterungsunterschiede (95 µg / l vs. 140 µg / l). Quelle: Köhler, 2012

Die Werte sind für Vollmilch und fettarme Milch fast identisch, da sich die Mineralstoffe in der wässrigen Lösung der Milch befinden.
In unserer Molkerei wird keinem der Produkte zusätzlich Jod zugegeben.

Natursteinsalz aus Berchtesgaden – frei von Jodzusatz:

Die Molkerei Berchtesgadener Land bietet ihren Landwirten im Rahmen der Wissenswerkstatt Schulungen zur homöopathischen Behandlung von Nutztieren an. Dabei werden die Naturstein-Lecksalze aus dem Bergwerk in Berchtesgaden für die Kühe empfohlen.

Wird zur Herstellung von Joghurt bei Berchtesgadener Land Milchpulver eingesetzt?

Bei der Herstellung unserer Sauermilchspezialitäten wie z.B. der Joghurtprodukte wird kein Milchpulver zugegeben. Die gute cremige Konsistenz unserer Sauermilchspezialitäten erreichen wir durch die Auswahl der eingesetzten Milchsäurekulturen sowie den Eiweißgehalt der Produkte mittels Konzentration.

Wie werden die Kühe gefüttert, die für Berchtesgadener Land die Milch liefern? 

Das Grundfutter der Kühe in der Berg- und Alpenregion besteht  natürlich aus Gras – auf der Weide, eingegrast im Stall, getrocknet als Heu oder als Silage haltbar gemacht.

Silage ist milchsauer-vergorenes Futter - vergleichbar mit Sauerkraut in der menschlichen Ernährung. Die Silagebereitung ist eine Konservierung von Grundfutter in der Milchwirtschaft. Käsereibetriebe - insbesondere Emmentaler Betriebe - werben seit Jahren mit silagefreier Fütterung. Hintergrund hierfür ist, dass bei Fütterung von Silage die Lochung im Käse negativ beeinflusst werden kann. Wir stellen Milch und Milchprodukte, jedoch keinen Käse her. Daher dürfen unsere Landwirte auch Silage in der Fütterung einsetzen.

Um die Kühe optimal mit Nährstoffen und Mineralien versorgen zu können, füttern unsere Landwirte garantiert gentechnikfreies Kraftfutter und vielfach auch Natursteinsalz aus dem Salzbergwerk Berchtesgaden in Form von Lecksteinen zu.
 

Was passiert mit den Kälbern nach der Geburt?

In unserem Milcheinzugsgebiet zwischen Watzmann und Zugspitze halten die Landwirte zum überwiegenden Teil die Rasse Fleckvieh (braun-weiß-gescheckte Tiere), eine typische Zweinutztierrasse für Milch und Fleisch.

Die weiblichen Kälbchen sind die Milchkühe von „Morgen“ und werden daher auf dem Hof großgezogen, bis sie schließlich als Jungkuh im Alter von 2,5 bis 3 Jahren selbst ein Kälbchen zur Welt bringen und damit auch Milch geben. Werden auf einem Hof zu viele weibliche Kälbchen geboren, so werden sie die ersten 1 bis 2 Monate großgezogen und dann auf dem regionalen Kälbermarkt – so zum Beispiel in Traunstein, Miesbach oder Weilheim - anderen Milchbauern zum Kauf angeboten. Die Kälbchen wechseln also den Bauernhof und werden dann dort großgezogen, um später Milch zu geben.

Die männlichen Kälber werden entweder im eigenen Betrieb zur Mast aufgestellt oder über den Kälbermarkt an einen Bauernhof verkauft, der die Kälber großzieht. Sie liefern später hochwertiges Rindfleisch.

Enthalten die Produkte der Molkerei Berchtesgadener Land Gelatine?

Wird Gelatine als Zutat eingesetzt, so muss dies in der Zutatenliste gekennzeichnet werden.

Wir sind sehr darum bemüht, unsere Milchspezialitäten so naturbelassen wie möglich herzustellen. Daher verzichten wir zum Beispiel ganz bewusst auf den Einsatz von Gelatine bei all unseren Produkten.
 

Bietet die Molkerei Berchtesgadener Land „nicht homogenisierte“ Bio-Milch an?

Alle traditionell hergestellten Bio.Milchsorten werden nicht homogenisiert. Das ist zum einen unsere Demeter Bio-Alpenmilch in der Mehrwegflasche und unsere Naturland Fair Frische Bio-Alpenmilch in der Kartonverpackung. Die Produkte werden jeweils als Vollmilch und fettarme Milch angeboten und sollten vor dem Öffnen gut geschüttelt werden.

Länger haltbare Milch und H-Milch müssen aufgrund der längeren Haltbarkeit homogenisiert werden. So wird das natürliche Aufrahmen des Milchfetts bei diesen Milchsorten verhindert.

Welcher Joghurt enthält den Lb.bulgaricus?

Bei unserem Joghurt Natur, stichfest im 150 g-Becher, handelt es sich um einen echten Joghurt, der neben Lactobacillus Acidophilus und Bifidus auch Lb. Bulgaricus-Kulturen aufweist und dementsprechend kräftiger in Geschmack und Säuerung ist.

Woher kommen die in Berchtesgadener Land Fruchtprodukten enthaltenen Früchte?

Die Fruchtzubereitungen für unsere fruchtigen Milchspezialitäten erhalten wir von renommierten Lieferanten, extra für uns hergestellt und von uns ausgewählt. Dabei kommen die Früchte für die Herstellung der Zubereitungen aus europäischen Anbaugebieten, sofern deren klimatische Verhältnisse einen Anbau zulassen.

Außerdem ist China als Ursprungsland komplett ausgeschlossen.

Im Bio-Sortiment werden Bananen, Mangos und Kakaobohnen in Bio&Fair-Qualität eingesetzt.

Bietet die Molkerei Berchtesgadener Land Betriebsbesichtigungen an?

Eine Führung durch unsere Molkerei ist werktags (Mo. bis Fr.) ab einer Gruppengröße von ca. 25 Personen möglich. Genauere Informationen erhalten Sie von Herrn Pichler unter der Telefonnummer +49 (0) 8651 / 7004 – 1654 zu folgenden Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag:
08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr / Freitag: 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Wie schädlich ist der Alu-Deckel auf den Sauermilchprodukten?

Zum Versiegeln unserer Becher werden Aluminium-Platinen eingesetzt. Dabei sind alle von uns verwendeten Platinen mit einer Schutzschicht ausgestattet, sodass ein Kontakt von Aluminium und Produkt  ausgeschlossen wird. Der Einsatz von Aluminium bei unseren Verpackungen ist gesundheitlich unbedenklich. Hierfür liegen uns Bestätigungen unserer Lieferanten vor.

Handelt es sich bei der Buttermilch um eine „reine“ Buttermilch?

Unsere Buttermilch ist eine frische Buttermilch. Entsprechend der Milcherzeugnis-Verordnung geben wir der Buttermilch etwas Magermilch (10 bis 15 %) zu. Dies unterstützt den für unsere Buttermilch typisch mildharmonischen Geschmack.

Warum ist die Milch weiß?

Der natürlich in der Milch enthaltene Stoff Lecithin umhüllt  das Milchfett und bildet  kleine Kügelchen, die sich im wässrigen Milchserum verteilen. Farblich ergibt sich dadurch eine gelblich-weiße Flüssigkeit. Licht, das auf die Flüssigkeit trifft, erscheint für das menschliche Auge weiß. Denn die Lichtstrahlen können wegen der Stoffe, die in der Milch schwimmen, vor allem wegen der Fettkügelchen, die Flüssigkeit nicht direkt durchdringen. Sie werden unzählige Male reflektiert und verstreut. Und weil Licht das ganze Regenbogenfarben-Spektrum enthält, mischen sich diese Farben in der Flüssigkeit und heraus kommt fürs menschliche Auge sichtbar die Farbe Weiß.

Wird Milch bei Gewitter schneller sauer?

Das zumindest besagt das eine alte Bauernregel. Und hierin liegt auch schon ein Teil der Antwort auf diese Frage.

Denn in der Zeit als sich diese Regel zumeist als wahr erwies, gab es noch keine Kühlschränke.

Gewitter entstehen meist an Sommertagen und gehen mit schwül heißen Temperaturen einher. Bei steigenden Temperaturen erhöht sich auch die Aktivität der Milchsäurebakterien in der Milch, welche Milchzucker in Milchsäure umwandeln und damit auch den Geschmack und die Eigenschaften der Milch beeinflussen. Doch wie ist es heute? Die einen vertreten die Meinung, wenn Milch bei Gewitter schneller „umkippt“, also verdirbt, sei das bloßer Zufall.

Eine andere Theorie ist, dass bei Gewitter elektromagnetische Wellen – sogenannte Sferics – ausgesandt werden, die bis zu 500 km weit wirken können. Diese kurzen Impulse werden z.B. von wetterfühligen Menschen wahrgenommen. Wissenschaftler vermuten außerdem, dass Milch dann schneller verdirbt oder etwa, dass das Steifschlagen von Sahne bei Gewitter nicht so recht gelingen will. Bewiesen ist diese Theorie bislang aber noch nicht.

Warum gibt es Joghurt, Quark etc. nicht in Gläsern?

Glas ist für Getränke traditionell eine bekannte und sichere Verpackung. Bereits seit 1990 bietet Berchtesgadener Land Frischmilch in der 1 Liter Mehrwegflasche an.

Der dabei eingesetzte „Twist-off-Deckel“ ist verantwortlich für das Knacken beim Öffnen und bietet so höchste Lebensmittelsicherheit. Dieser Deckel besteht aus Lack, PVC und Metall und wird wie das Flaschenetikett nicht wiederverwendet. Gegenüber der 1 bzw. ½ Liter Mehrwegflasche ist der Mehrweg-Anteil beim 500 g Mehrwegglas aufgrund des großen Deckels daher relativ hoch. Das führt dazu, dass gesamtökologisch das Mehrwegglas einem 500 g Becher nicht überlegen ist. Aufgrund dieser Tatsache haben wir keine Flaschenanlage für 500 g bzw. 250 g Gläser angeschafft und bieten Topfen, Joghurt oder z.B. Dickmilch im Becher an.

Richtige Leergutrückgabe: Flasche bitte spülen und mit Deckel im Einzelhandel zurückgeben. So wird das Gewinde geschützt, noch vorhandene Verschmutzungen im Glas trocknen nicht an und die Gläser lassen sich leichter reinigen.

Wie entsorgt man die Tetra Paks richtig?

Getränkekartons gehören, wie alle anderen Verpackungen, in den gelben Sack, gelbe Tonne bzw. Wertstofftonne oder zur Wertstoffsammlung. Richtig entsorgt können daraus durch Recycling wertvolle Rohstoffe wiedergewonnen werden. Mehr Infos.

Verpackungen mit biobasiertem Kunststoff sind funktionell identisch mit herkömmlichem Kunststoff und werden daher auf die gleiche Weise recycelt. Die hohen Sortierquoten ermöglichen heute schon eine Recyclingquote für Getränkekartons von 77,6 %.

Warum lässt sich die Flaschenmilch nicht so gut aufschäumen?

Milchschaum ist ein Eiweißschaum, daher ist der Schaum umso feinporiger und stabiler, je niedriger der Fettgehalt der verwendeten Milch ist.

Wird Milch homogenisiert, so ist das Milchfett besonders fein und gleichmäßig in der Milch verteilt. Das wirkt sich positiv auf den Milchschaum aus. Dementsprechend schäumen länger haltbare Frischmilch bzw. die haltbare Milch besonders gut. Beide Milchsorten werden aufgrund der längeren Haltbarkeit homogenisiert, um das Aufrahmen zu verhindern.

Die traditionell hergestellte Bio-Frischmilch ist nicht homogenisiert, die traditionell hergestellte Bergbauernmilch ist nur leicht „anhomogenisiert“; daher schäumen diese Milchsorten nicht ganz so gut auf wie länger haltbare Frischmilch bzw. H-Milch. Zu den Produkten.

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