„Artenreiche Landwirtschaft“

Förderprogramm Biodiversität

Mit dem Förderprogramm „Artenreiche Landwirtschaft“ unterstützt die Molkerei Berchtesgadener Land seit Oktober 2026 ihre genossenschaftlichen Bauernhöfe beim Erhalt und der Förderung der Biodiversität im Alpenraum. Sechs Maßnahmenpakete schaffen neue Lebensräume für heimische Pflanzen, Insekten und Vögel. Die Molkerei fördert deren Umsetzung mit 150 bis 5.000 Euro pro Maßnahme.

Unser Förderprogramm

„Artenreiche Landwirtschaft“

Nachhaltigkeit gehört zu den Leitwerten unserer Molkerei. Mit dem neuen Förderprogramm „Artenreiche Landwirtschaft“ gehen wir ab Oktober 2026 den nächsten Schritt: 
 

Gemeinsam mit unseren Landwirt:innen möchten wir die Artenvielfalt im Alpenraum gezielt fördern und weiterentwickeln.


Bei der Entwicklung des Programms war uns wichtig, dort anzusetzen, wo es für wertvolle Leistungen der Landwirtschaft bislang keine oder nur geringe (staatliche) Förderung gibt. Denn wir sind überzeugt: 
 

Was Landwirt:innen für die Biodiversität leisten, soll gesehen, wertgeschätzt und auch entsprechend honoriert werden.


Für die Umsetzung stehen sechs verschiedene Maßnahmenpakete zur Auswahl. Gefördert werden beispielsweise neue Lebensräume für Insekten und Vögel durch Blühstreifen, Totholz oder Steinmauern, die Begrünung von Hofflächen und Stallgebäuden sowie Nisthilfen. Je nach Projekt unterstützt die Molkerei die Umsetzung mit Förderbeträgen zwischen 150 und 5.000 Euro pro Maßnahme.

So machen wir unsere genossenschaftliche Stärke sichtbar und unseren Kernwert Nachhaltigkeit noch greifbarer.

Jedes Nest zählt 

Nisthilfen sind deshalb Voraussetzung.

Viele Vogelarten, die auf unseren Flächen, Höfen und Gebäuden brüten, werden immer seltener. Von den 210 regelmäßig vorkommenden Brutvogelarten stehen 93 Arten (44 %) auf der Roten Liste Bayern. Werden die Arten der Vorwarnliste mit einbezogen, weisen sogar 113 Arten (54 %) einen unzureichenden Erhaltungszustand oder rückläufige Bestände auf.*

Mit Nistkästen und Schwalbenwinkeln schaffen wir wertvolle Lebensräume und helfen dabei, dem Rückgang vieler Vogelarten entgegenzuwirken. Deshalb ist das Aufhängen von zwei Nisthilfen Voraussetzung. 

Gut zu wissen!
Damit das Engagement für die Artenvielfalt sichtbar wird, erfassen und messen wir die Fortschritte unserer teilnehmenden Betriebe mit einem wissenschaftlich fundierten Biodiversitäts- und Klimacheck.
Nistkasten 

für kleine Meisen (28 mm)

Nistkasten 

für Höhlen-brüter wie Kohlmeise, Feldsperling und Kleiber (32 mm)

Nistkasten 

für Star und andere größere Höhlenbrüter (45 mm)

Halbhöhlen 

(Rotkehlchen) 

Mehlschwalbenwinkel
Rauchschwalbenwinkel
lebenshilfe
Pidinger-Werkstaetten-von-Homepage

*Rote Liste Bayern, Bayr. Landesamt für Umwelt, 2016